Krebs und Ernährung

Krebs und Ernährung

Ursache - Wirkung

Mutationstheorie

Die Mutationstheorie findet in der Schulmedizin ihren festen Platz und wird dort als meistgenannte Ursache für die Krebsentstehung aufgeführt.

Es heißt: „Wenn in unserem Erbgut (Desoxyribonucleinsäure = DNS), welches sich in unserem Zellkern befindet, sich ein oder mehrere Gene verändern, sprich eine Mutation vorliegt, dann entsteht Krebs.“

Jeder Krebserkrankung geht somit ein Gendefekt voraus. Dies hat zur Folge, dass unsere Reparaturmechanismen nicht mehr in der Lage sind, diese Mutation zu reparieren und somit ein „unkontrolliertes Wachstum“ von Zellen entsteht. Oftmals heißt es auch „vermehrtes Wachstum“ von Zellen. Hin und wieder ist auch die Rede von „entarteten Zellen“. Es wächst ein „Ursprungstumor“ oder auch „Primärtumor“ heran, von dem sich irgendwann eine Zelle „ablöst“ und über die Blutbahn in einem anderen Teil des Körpers (z. B. Leber, Lunge) „ansiedelt“. Nun spricht man von einer Metastase (=Tochtergeschwür). Weder die Zellen des Primärtumors, noch die Zellen der Metastasen unterliegen dem sogenannten programmierten Zelltod (=Apoptose). Daher die schnelle Ansammlung von „wuchernden Zellen“.

Ursache der Krebsentstehung:
Genmutation/Genveränderung, die sich im Zellkern abspielt

Mitochondrientheorie

Mitochondrien sind die „Kraftwerke“ unserer Zellen. Ihre Hauptfunktion ist die Energiebereitstellung. In ihnen laufen chemische Reaktionen der Atmungskette ab. Sie bauen u. a. unsere über die Nahrung aufgenommenen Zuckermoleküle (=Kohlenhydrate) zu Kohlenstoffdioxid und Wasser ab. Die dabei freiwerdende Energie wird hauptsächlich in Form von ATP (=Adenosintriphosphat) gespeichert. Dieser Vorgang wird auch „Zellatmung“ genannt und funktioniert nur in Anwesenheit von Sauerstoff. Eine Störung in den Mitochondrien, hat zur Folge, dass die Energiegewinnung in den Mitochondrien beeinträchtigt ist. Dies führt wiederum zu einer erniedrigten Zellmembranspannung. Da unsere Zellmembran einen entscheidenden Faktor bei der Entscheidung, was in eine Zelle hinein- und was hinausgeht, spielt, ist es möglich, dass kein Sauerstoff mehr in die Zelle gelangt. Im günstigsten Fall entscheidet sich die Zelle zu sterben. Im ungünstigsten Fall lebt die Zelle ohne Sauerstoff weiter und verbraucht mehr Energie als sie selber produzieren kann und wird auch noch „unsterblich“. Es entstehen Tumorzellen, die dem programmierten Zelltod (=Apoptose) nicht mehr gehorchen. Diese Energieerzeugung ohne Anwesenheit von Sauerstoff nennt man Gärung. Bei dieser Gärung wird der Zucker zu linksdrehender Milchsäure vergoren.

Folge: Der pH-Wert des Zellmembranmilieus sinkt, die Umgebung der Zelle wird sauer. Die „Killerzellen“ unseres Immunsystems können die bei der Gärung entstehenden Tumorzellen nicht mehr bekämpfen. Die linksdrehende Milchsäure ist ein Signal dafür, dass Sauerstoff fehlt, das wiederum ein Signal auslöst, so dass es zur Neubildung von Blutgefäßen (=Angiogenese) kommt. Diese neugebildeten Blutgefäße helfen den Tumorzellen schneller zu wachsen.

Ursache der Krebsentstehung:
Störung der Mitochondrien führt zu einer veränderten Zellmembranspannung

Adrenalintheorie nach Waltraut Fryda

Das Hormon Adrenalin ist der große Gegenspieler des Hormons Insulin. Insulin sorgt dafür, dass der Zucker in die Zellen hineingelangt, Adrenalin sorgt dafür, dass der Zucker wieder hinausgelangt und als Energie zur Verfügung steht. Beide Hormone sind in einem gesunden Organismus ausgeglichen. Bei Krebspatienten ist ein sehr niedriger Adrenalinspiegel vorzufinden. Auslöser hierfür sind physischer und/oder psychischer Stress. Auf die Zelle reduziert bedeutet dies, dass sich dort vermehrt Zucker anhäuft, da kein Adrenalin vorhanden ist, um es aus der Zelle zu transportieren. Das Hormon Noradrenalin wird aber dennoch genügend weiterproduziert. Es kommt zu einer Einschränkung des Sauerstoffangebots in den umliegenden Blutgefäßen.

Folge: Ein Sauerstoffmangel führt zu Gärung.

Gärung bedeutet:
Energiegewinnung unter Sauerstoffmangel, wobei zwar viel Zucker verbrannt wird, dem Körper aber nur sehr wenig Energie liefert.
Hinzu kommt die bei der Gärung entstehende linksdrehende Milchsäure. Diese erhöht die Zellteilungsrate und stört das Säure-Basen-Gleichgewicht der Zelle.

 

Ursache der Krebsentstehung:
Dauerhafter physischer und/oder psychischer Stress, der zu einem permanent erniedrigten Adrenalinspiegel führt. Krebs ist ein Stress- und Energieproblem

Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig

Für Nicht-Naturwissenschaftler ist Frau Dr. Budwigs gewonnene Theorie, auf welcher diese sehr energiereiche Ernährungsform basiert, wahrscheinlich zu kompliziert zu verstehen, da sie die Krebsentstehung mittels der Quantenphysik, Biochemie und der Fettchemie erklärt. Darum gehe ich hier nicht auf die Bedeutung der Wichtigkeit von „Elektronenwolken“, „cis/trans-Formen der Fette“ und „Zellatmung“ ein.

Vereinfacht gesagt:
Frau Dr. Budwig fand heraus, dass hoch ungesättigte Fettsäuren (wie z. B. im Leinöl enthalten) eine sehr wichtige Rolle bei der Bekämpfung einer Krebserkrankung spielen. Neben einer energiereichen Ernährungsform, ist sowohl eine Entgiftung/Entschlackung von Nöten, ebenso wie das Ausschalten jeglicher Stressfaktoren. Die bei uns gängigen Konsumgewohnheiten, d. h. unsere heutigen Ernährungstrends (z. B. haltbar gemachte Streichfette wie Margarine, ultrahoch erhitzte, pulverisierte, konservierte und tiefgekühlte Fertignahrungsmittel, sowie Fast Food) finden in ihrer Ernährungsform keinen Platz.

Ihr Ziel war es den Weg zu ebnen für eine gesündere Gesellschaft. Mit Menschen, die sich so ernähren, dass Körper und Seele keinen Schaden nehmen, sondern wie von Mutter Natur vorgesehen, Energie gewinnen. Denn genau das waren Lebensmittel für die promovierte Wissenschaftlerin: „Energieträger“

Der Mensch wird als ganzheitliche Einheit betrachtet“

Ursache der Krebsentstehung:
Die Sauerstoffaufnahme in den Zellen wird durch diverse Zellgifte, wie z. B. die in Industrienahrung enthaltenen Transfettsäuren gestört

Hintergrundgeschichte zu Dr. J. Budwig:
Frau Dr. Budwig arbeitete als Obergutachterin für Arzneimittel und Fette im staatlichen Gesundheitsamt. Das war die höchste Stelle im Staat, die über Neuzulassungen für Medikamente zu entscheiden hatte.

Bei der Begutachtung der Medikamente zur Krebstherapie fielen ihr die Sulfhydrylgruppen (schwefelhaltige Eiweißverbindungen) auf.

Kurz gesagt: Diese Sulfhydrylgruppen sollten Krebs heilen.

Was hat es mit diesen Sulfhydrylgruppen auf sich? Sie bestehen aus schwefelhaltigen Eiweißverbindungen, die in allen atmenden Geweben nachweisbar sind.

Auf die Zelle bezogen bedeutet dies: Die Sauerstoffaufnahme erfolgt in einem Wechselspiel zwischen den positiv geladenen Schwefelverbindungen im Eiweiß und in einer fettigen Substanz, die bis dahin noch nicht nachgewiesen werden konnte, da noch keine Methoden dafür entwickelt wurden.

Frau Dr. J. Budwig entwickelte die ersten chemischen Nachweise für Fette. Mittels der ihr entwickelten Papierchromatographie konnte sie 0,1mg Fett analysieren und als hoch ungesättigtes oder ungesättigtes Fett charakterisieren. Somit konnte erstmals die Linolsäure oder Linolensäure nachgewiesen werden. Fette konnten somit genauestens analysiert und in ihre einzelnen Fettsäurekomponenten zerlegt werden.

Dass Fette eine Rolle bei mangelnder Sauerstoffaufnahme spielen, erkannte bereits Otto von Wahrburg in den 1930er Jahren. Frau Dr. Budwig fand basierend auf dieser Theorie heraus, dass ein Zusammenspiel zwischen Fett und Eiweiß zur Sauerstoffaufnahme in den Zellen besteht. Die Lebensfunktion der Zelle bleibt durch diese Wechselwirkung zwischen Fett und Eiweiß erhalten.

Wirken nun Zellgifte (hocherhitzte Fette z. B. „Bratöl“, Streichfette z. B. Margarine, synthetisch hergestellte Nahrungsmittel, radioaktive Strahlung etc.) auf den Körper ein, wird die Lebensfunktion der Zelle auf Dauer zerstört.

Fazit: Essentielle Fettsäuren sind deshalb so wichtig, da sie elektronisch hoch aufgeladen sind und wir diese Energie zur Sauerstoffaufnahme in den Zellen und ihrer Lebensfunktion benötigen.

Anwendung auf den Patienten:
Bei dieser Ernährungsform werden giftige, hocherhitzte Fette ausdrücklich ausgeschaltet, da sie die Lebensfunktion der Zellen beeinträchtigen.
Es werden hoch ungesättigte Öle (z. B. Leinöl) in den Speiseplan eingebaut.

Säure-Basen-Haushalt nach P. Jentschura und J. Lohkämper

Bei der körperchemischen Grundregulation spielt die Wechselwirkung von Säuren und Basen eine entscheidende Rolle in unserem Körper. In einem Wechselspiel durchfluten Säuren und Basen unseren Organismus. Säuren und Basen ergänzen sich somit in unserem Körper zu einem Säure-Basen-Gleichgewicht. So ist z. B. unser Mundspeichel schwach basisch bis neutral. Der Magensaft ist sauer. Galle, Bauchspeichel und Dünndarm sind basisch und der Dickdarm fast neutral. Unser Blut pH-Wert weist einen Wert zwischen 7,35 – 7,45 auf.

Dieser Säure-Basen-Haushalt regelt u. a. unsere Atmung, Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Abwehrkraft, Hormonproduktion.

Ein gesunder Körper scheidet unerwünschte Säuren über die Nieren, Lunge, Haut und Leber aus. Diese Organe stehen uns als Ausscheidungsorgane zur Verfügung. Somit hat die Natur ein geniales Puffersystem entwickelt, um unerwünschte bzw. überschüssige Säuren abzutransportieren.

Verschiebt sich der pH-Wert in den Zellen dauerhaft in einen sauren Bereich, kann es zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten (Diabetes Mellitus Typ 2, Übergewicht, Allergien, Pilzinfektionen, Cellulite, Haarausfall, Ekzeme, Krebs etc.) kommen. Enzyme sind in ihrer Funktion eingeschränkt. Dies führt wiederum zu einer veränderten Zellaktivität.

Negative Einflüsse, die ein saures Milieu fördern:

  • Übermäßiger Verzehr an säurebildender Nahrung (Fertiggerichte, Süßigkeiten, Backwaren, Fleisch, Wurst, Weißmehl etc.)
  • zu wenig Bewegung
  • zu wenig frische Luft
  • Medikamente
  • Stress/Druck/Hektik/negative Gedanken

Diese Einflüsse wirken wie Gift auf unsere Zellen und rauben ihnen Energie. Der energetische Zustand einer Krebszelle ist im Vergleich zu einer gesunden Zelle deutlich herabgesetzt. Krebszellen werden in einem sauren Milieu am Leben gehalten, gesunde Zellen werden geschädigt.

Positive Einflüsse, die für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sorgen:

  • Frische, qualitativ hochwertige pflanzenbasierte Lebensmittel
  • Quellwasser, Kräutertees
  • Bewegung und Entspannung
  • Ausreichend Schlaf
  • Struktur im Alltag
  • Frische Luft
  • Mentales Training
  • Lebensfreude

Ursache der Krebsentstehung:
pH-Wert Veränderung in der Zelle

Parasitentheorie von Tamara Lebedewa:

Die russische Forscherin fand in ihrer langjährigen Krebsforschung heraus, dass es sich bei dem Thema Krebs nicht um „entartete Zellen, die einen Gendefekt haben“ (wie von der Schulmedizin gelehrt) handelt, sondern es sich bei Krebs um einen einzelligen Parasiten, der Trichomonade handelt. Dieser Parasit hat unter dem Mikroskop betrachtet eine große Ähnlichkeit zu den wuchernden Krebszellen. Übertragen wird dieser zum Beispiel durch Küssen, Sex, Lebensmittel und Wasser. Zum Ausbreiten des Parasiten kommt es zum Beispiel durch Gifte oder Medikamente, die unser Immunsystem schwächen. Frau Lebedawa ist deshalb ein Gegner sämtlicher Chemotherapien, da die Trichomonaden dadurch nicht zerstört werden können. Daher besteht ihr Ansatz aus einer Reinigungs-/Entgiftungskur, um dem Körper und das Immunsystem zu stärken.

Ursache der Krebsentstehung:
Trichomonaden-Parasit