Krebs und Ernährung

Krebs und Ernährung

Über mich

Was mich dazu bewogen hat Ganzheitliche Krebsberaterin/Ernährungsberaterin zu werden:

Ein Freund von mir meinte es mal ganz pragmatisch: „Kein Wunder, dass du Ernährungsberaterin geworden bist, denn du isst und quatscht einfach gern“
„Die besten Voraussetzungen, um Ernährungsberaterin zu werden“
Aber das sind nicht die einzigen beiden Gründe für meine Berufswahl.

Das Thema Ernährung hat mich schon immer interessiert. Gerade der Zusammenhang zwischen Ernährung & Medizin weckten schon immer meine Aufmerksamkeit. Die Fragen, die ich mir oft stelle sind nach wie vor:

Inwieweit beeinflusst unser Essverhalten unsere Gesundheit und wo ist die Grenze?

Damit meine ich: Was kann gesunde aber auch eine falsche Ernährung in unserem Körper auslösen? Hat alles immer nur mit dem Essen zu tun? Oder welche Faktoren spielen noch eine Rolle?

Ich arbeitete mehrere Jahre als Chemisch-Technische Assistentin im Uniklinikum in München auf dem Gebiet der onkologischen Grundlagenforschung. Bei meiner Tätigkeit im Labor hatte ich zwar nichts mit Patienten zu tun. Jedoch hatte ich das erste Mal mit Krebszellen, die wir in Kultur hielten, um damit Experimente durchzuführen, zu tun. Die Schwierigkeit der Forschung besteht darin, biochemische Prozesse, wie sie in unserem Körper ablaufen, im Reagenzglas bzw. in der Petrischale nachzuahmen und reproduzierbare Ergebnisse zu erzeugen. Frustration und „experimentelle Sackgassen“ gehörten zu meinem Laboralltag.

Was mir aber eines Tages während meiner Labortätigkeit besonders auffiel, ist die katastrophale Ernährung der Krebspatienten im Rahmen eines stationären Aufenthaltes.

Hierzu ein Fallbeispiel, das ich persönlich erlebte:

Die Tante eines Freundes hatte einen langwierigen Aufenthalt auf Grund eines Rezidivtumors auf der onkologischen Station. Da ich im Nebengebäude arbeitete, war es für mich überhaupt kein Problem, sie nach der Arbeit zu besuchen. Als ich eines Tages zu ihr rüber ging, sah ich eine von den Nebenwirkungen der Chemotherapie gezeichnete Frau. Mal abgesehen davon, dass ihr die Haare ausfielen, kamen noch Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwächeanfälle und Brechreiz hinzu. Da ihr Immunsystem völlig runtergefahren hatte, hatte sie zusätzlich noch einen auf der ganzen Haut verteilten Pilz und weil es noch nicht genug war, bahnte sich eine Lungenentzündung an.

Um es auf den Punkt zu bringen, vor mir lag ein Häufchen Elend, wie ich es zuvor noch nie gesehen hatte. Ich war sprachlos, geschockt und wusste einfach nicht wie ich diesem Menschen noch helfen sollte. Mit Worten kommt man in so einer Situation nicht mehr weit.

Dass die Nebenwirkungen einer Chemotherapie von Mensch zu Mensch verschieden ausfallen können bzw. ob eine Chemotherapie überhaupt Sinn macht, möchte ich hier gar nicht diskutieren.

Was mich zu meiner Berufswahl gebracht hat, war die Tatsache, dass während meines Besuches die Türe aufging und die Krankenschwester das Abendessen brachte.

Auf dem Tisch stand nun der typisch weiße Krankenhausteller. Darauf befanden sich zwei Brotscheiben, wie man sie abgepackt in Plastik und vor allem lange haltbar gemacht aus dem Supermarktregal kennt. Dazu gab es zwei Scheiben Wurst und Käse. Ebenfalls industriell hergestellte Produkte, wie sie im Supermarkt angeboten werden. Zum Bestreichen des Brotes gab es eine kleine Butter, ein einsames Salatblatt, das als lieblose Dekoration auf dem Teller lag und dazu ein Fruchtjoghurt als Dessert.

Mit den Worten: „Ich wünsche ihnen einen guten Appetit, bitte essen sie ihr Abendbrot, denn schließlich müssen sie wieder zu Kräften kommen“, verließ die Krankenschwester das Zimmer.

Ohne Worte und mit weit aufgerissenem Mund saß ich da und wusste nicht was hier gerade passierte. Mit ansehen zu müssen, wie ein Mensch ums Überleben kämpft und gleichzeitig mitzukriegen welch schlechtes Essen einem vorgesetzt wird, verursachte absolute Fassungslosigkeit in mir. Mein Blick wanderte einige Male vom Teller weg, hin zur Tante und wieder zurück. Die Sprachlosigkeit stand mir im Gesicht.

Nun meine Frage an Sie als Leser: Glauben Sie ernsthaft, dass diese Art der Ernährung einen Menschen wieder gesund macht und er dadruch zu Kräften kommt? Tut mir leid wenn ich ehrlich bin aber so etwas würde ich nicht einmal bei voller Gesundheit essen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich mache der Krankenschwester überhaupt keinen Vorwurf. Schließlich stellt sie das Essen nicht zusammen und hat ihre Worte nur gut gemeint.
Mein Vorwurf richtet sich an unser Gesundheitssystem.

Dass an allen Ecken und Enden gespart wird, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Auch allgemein bekannt ist, dass der Fokus der Krebsbehandlung im Rahmen einer schulmedizinischen Therapie lediglich auf der Zerstörung des Tumors durch Abtötung der Krebszellen mittels diverser Behandlungen (Chemotherapie, Bestrahlung, Hormontherapie etc.) liegt.

Wichtige Faktoren, die den Heilungsprozess unterstützen, wie eben auch die richtige Ernährung, Entgiftung, Bewegung, Erholung und die psychische Verfassung des Patienten werden kaum bzw. gar nicht in die Krebsbehandlung integriert.

Darum möchte ich mich hier als Ganzheitliche Krebsberaterin/Ernährungsberaterin vorstellen und betonen, wie wichtig es ist, neben der klassischen Behandlung, vor allem auch die richtige Ernährung, Entgiftung, Bewegung, Erholung und die psychische Verfassung im Rahmen eines individuell abgestimmten Plans mit einzubeziehen. Ich entwickle dabei mit Ihnen zusammen unterstützende Maßnahmen, um den Heilungsprozess zu fördern, damit Sie in einem ganzheitlichen Ansatz die Lebensqualität steigern und so gestärkt Ihren Alltag wieder meistern können.

Eine Krebsdiagnose muss nicht immer sofort das Ende bedeuten. Oftmals ist der Krebs ein deutlicher Hinweis ihres Körpers auf Veränderung. Ihr Körper sagt „Nein“ zu Ihrem jetzigen Lebensstil.

Mein Konzept setzt sich dabei aus folgenden drei Modulen zusammen:

1. Ernährung

kurz gesagt: Frischkost, sowie der Einbau nativer Öle und Fette. Coaching und Betreuung zum „Finden“ der richtigen Ernährung.

2. Entgiftung
kurz gesagt: Krebszellen wachsen in einem sauren Milieu. Deshalb stellen wir einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt her.

3. Energie
kurz gesagt: „wer rastet, der rostet“ Ziel: selbst aktiv sein, um nicht zu Hause zu "versauern"

Neben der Erstellung eines individuellen Ernährungsplans, erhalten Sie von mir einen Plan mit Anwendungen, die den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot bringen und Übungen wie Sie aktiv Struktur in Ihr Leben bringen. Sie bekommen von mir eine fundierte und individuelle Beratung für eine qualitativ hochwertige Ernährung im Zuge einer Ganzheitlichen Krebsberatung. Meine Empfehlungen und Beratungsansätze basieren dabei ausschließlich auf anerkannten Lehren und den neuesten Forschungen der Ernährungswissenschaften. Hierbei kläre ich auch über aktuelle und besondere Therapien von anerkannten Wissenschaftlern und Ernährungsmedizinern auf. Sie erhalten von mir eine individuelle Beratung mit dem Schwerpunkt Ernährung für Krebspatienten, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ziel meines Konzeptes ist es, das Energieniveau durch ganzheitliche Anwendungen und vor allem die richtige Ernährung zu steigern, um Sie dauerhaft zu kräftigen.

Kontaktieren Sie mich ganz unverbindlich. Ich freue mich über Ihre Nachricht.
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Telefon:  0162/9296976